Auf zum Okstindan

Nach dem Ende des Festivals fuhr ich mit dem Schiff nach Nesna und von dort zurück nach Mo i Rana. Leider musste ich dort über 3 Stunden auf den Bus warten, es hätte aber ein warmes gemütliches Restaurant. Am Sonntag fahren keine Busse in die Nähe meines Autos. So nahm ich den Flughafenbus (diesmal fuhr er wirklich). Ich hatte ja am Dienstag mit einem Fahrer gesprochen dass ich vorher aussteigen wolle. Der Fahrer- ein anderer! – war bereits informiert…..er liess mich nicht aussteigen sondern fuhr, nachdem er den anderen Passagier am Flughafen ausgeladen hatte direkt zu meinem Auto, ohne Aufpreis. Dann ging es Richtung Steikvasselv, ein Bauernhof der Zimmer vermietet. Ich war schon 2017 dort und die beiden Kari und Hakoon erinnerten sich sogar an mich.

Ich schob dann noch einen Ruhetag ein, bevor ich die nächste Wanderung begann, die Umrundung des Okstindan-Massivs.

https://de.wikipedia.org/wiki/Okstindan

Hakoon fuhr mich die 10 Kilometer bis zum Start der Wanderung, so ersparte ich mir den Marsch auf der Strasse und eine Zeltübernachtung. Obwohl ich nun ja drei oder vier mal in Hütten übernachten werde, nahm ich aus Sicherheitsgründen das Zelt dennoch mit…man weiss ja nie!

Der Weg zur Hütte war zweigeteilt. Erst einem Fluss entlang über einen kleinen Pass und dann der Aufstieg zur Gråfjell-Hütte. Ein steiler Aufstieg von rund 650 Metern. Ich verlief mich auf dem Weg mehrere Male. Das erste mal fand ich trotz intensiver Suche keine Markierungen mehr und ging dann prompt in die falsche Richtung

Ich verlor durch diese Irrwege sicher eine Stunde. Und dann begann es auch noch zu regnen. Ich erreichte die Hütte nach 8 Stunden. Ich hatte eher mit 6 gerechnet.

In der Hütte waren es 8 Grad als ich kam und nach kurzer Zeit mit einem Riesenfeuer im Ofen gemütliche 22 Grad.

Mehr Fotos gibt es morgen!

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