Viele Tunnel und eine Brücke

Heute ein Tag zum Autofahren. Von einer Wanderregion in die Nächste.

Hier die Route:

260 km in 4 Stunden.

Die Route hatte drei Besonderheiten:

1 grosse Brücke

Viele lange Tunnels

Viele Wasserfälle: man fragt sich da nur wo denn all das Wasser her kommt!!!!

Einer der Tageshöhepunkte war die Hardangerbrücke: Spannweite 1380m und somit die 12. längste Hängebrücke der Welt.

Sue taucht aus dem Nichts auf und ist einfach da. Eine Besonderheit ist, dass die Pfeiler an Land stehen! Der Fjord „taucht“ direkt am Ufer auf über 500m Tiefe!

Eine weitere Besonderheit ist die Verkehrsführung. Die Brücke mündet in zwei Tunnels und kurz nach der Einfahrt hat es je einen blau beleuchteten Kreisel.

Auf der Karte sieht das so aus:

Eine wunderbare Brücke mit genialen Anschlussbauwerken. Aber: Due Strasse nordwärts von Odda ist sehr eng! Zwei Lastwagen können kaum kreuzen und selbst bei zwei Wohnmobilen wird es schwierig. Aussage eines Einheimischen: die haben die Brücke gebaut und dann die Strasse vergessen.

Der Tunnel auf der Nordseite ist über 7.5km lang.

Die Fahrt dem Oddafjord entlang war trotz schmaler Strasse ein Ereignis. Nach ca. 10 km öffnet sich der Fjord und die hänge werden flacher. Und was taucht auf:

Obstplantagen:

Äpfel, Birnen und Kirschen. Wer denkt an sowas auf über 60 Grad Nord!

Kurz vor Odda tauchten Wasserfälle im 500m Takt auf…bald wurde es direkt langweilig.

Tunnels: ich denke ich bin heute durch weit über 50km Tunnels gefahren, dabei ist der längste Tunnel Norwegens, der Laerdalstunnel mit über 24km Länge noch nicht dabei.

Die Tunnel sind meist Naturtunnel, oft mit einer Schicht Spritzbeton und eher düster beleuchtet. Baustellen mit Ampeln sind im Tunnelinneren keine Seltennheit. Und: es herrscht kein Überholverbot in den Tunneln.

Interessant ist die Fahrt resp. die Umgebung von Stahlheim:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stalheim

Die heutige Strasse macht einen weiten Bogen und schafft so die 300m Höhenmeter einfach. Die alte Strasse macht auf weniger als 1.7km die 300m. Ein Albtraum jedes Rennvelofahrers. Im Durchschnitt 18% Steigung!

Als Dessert gab es dann die Fahrt zu meiner heutigen Unterkunft. Kehrtunnels führen in kurzer Zeit auf über 800m Höhe. Die Tunnels wurden für einen Kraftwerksbau errichtet. Ich schätze die gesamte Länge auf über 12km.

Hier die Karte dazu:

Die Wetteraussichten sind leider sehr schlecht was mein Programm beeinträchtigen wird. Morgen geht es noch, die folgenden Tage sind unsicher. Ob ich wie geplant den Besseggen-Grat oder die Skalahütte erwandern kann ist sehr fraglich.

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